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Dat Dörp in stille Heid
Friedrich Freudenthal      
Gegründet anlässlich der Sanierung des alten Bauernhauses Schimmes Hoff 1989

Kinderakademie
vor dem Aus
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  Aktualisiert am:
  26.01.2024






Fintel, das Tor zur Nordheide

Das Heimathaus

Das Zweiständer-Niedersachsenhaus von 1771 steht unter Denkmalschutz.
Zum Zweck der Nutzung, Pflege und Instandhaltung wurde 1989 der Heimatverein gegründet.
Eigentümer ist die Gemeinde Fintel. Im Haus befinden sich etliche Exponate aus Landwirtschaft, Handwerk und Haushalt.
Eine ausführliche Biographie des Hauses und deren ehemalige Bewohner ist im Heimathaus einsehbar.
Des Weiteren eine ganzjährige Ausstellung über den Regionalmaler Hans Boss und eine Dauerausstellung über den Heidedichter Friedrich Freudenthal.






Kinderakademie vor dem Aus ?

In Fintel werden ehrenamtliche Mitmacher dringend gesucht!
VON TOM KREIB

Fintel - "Es fehlen die Leute", sagt Hans-Joachim Schmidt vom Heimatverein Fintel mit einem Stoßseufzer. Es geht um die Kinderakademie. Die war einst ein Lernort in und mit der Natur. Mit Corona sei das Aus gekommen und danach habe es keinen Neuanfang mehr gegeben, bedauert er. Ein Sinnbild für den Stillstand ist das weitläufige Biotop hinter dem Heimathaus, einst angelegt und gepflegt unter anderem von der Kinderakademie. Es verwildert. Schmidt wünscht sich endlich einen Neuanfang - für die pädagogische Arbeit und das Naturparadies mitten im Dorf.

Hans Joachim Schmidt wünscht sich, dass die Kinderakademie in Fintel eine Zukunft hat. Für den Neustart braucht es engagierte Ehrenamtliche.
Foto: TOM KREIB      

Der alte Schafstall von 1750 am Nuddelhof in Fintel war ein Domizil der Kinderakademie. Dort und auf dem Heimathausgelände könnte es wieder losgehen.

Ein Blick zurück: Vor vielen Jahren hatten Schmidt und die Biologin Erika Vauk die Kinderakademie auf dem Gelände der Wildtierstiftung am Redderberg gegründet. Es folgten erfolgreiche Jahre naturpädagogischer Arbeit. Als die Rethwisch-Stiftung die Wildtierstation aufgab, ging das Projekt für Kinder dennoch weiter.

"Wir haben uns ins Zeug gelegt", blickt der engagierte Finteier zurück. Ein neues Domizil wurde unter anderem der Treppenspeicher auf dem Heimathausgelände. Außerdem sorgten Schmidt und die Gemeinde Fintel dafür, dass der Schafstall aus dem Jahr 1750 am Nuddelhof in den Besitz der Gemeinde Fintel kam. "Den ganzen Vertragskram, auch für die EU-Mittel, habe ich übernommen", sagt Schmidt.

17 Tafeln in und um Fintel sind sichtbares Zeichen der Aktivitäten.
Foto: TOM KREIB      

Das Schafstallgelände wurde liebevoll und mit viel Kenntnis gepflegt. "Dort gibt es aber weder Licht noch Heizung", so der Natur- und Heimatfreund. In der kalten Jahreszeit zog die Akademie daher in den Speicher um.
Ein tiefer Einschnitt war der plötzliche und unerwartete Tod von Erika Vauk im Jahr 2017. Doch es ging weiter mit einem Team von Ehrenamtlichen. "Ich war immer nur für die Organisation verantwortlich, die pädagogische Arbeit haben andere gemacht", sagt Schmidt.

Alles an Materialien sei noch da. Die Kinderakademie könne sofort wieder starten. Im Rathaus gibt es sogar noch einen Raum mit Internet und Regalen voller Kinderbücher über die Natur.
"Wir brauchen Menschen, die Lust auf dieses Ehrenamt haben", betont der Finteier, Dabei sei ihm pädagogische Erfahrung und Verlässlichkeit wichtiger als ein Biologiestudium. "Was nicht passieren darf, dass die Kinder da sind, aber die Erwachsenen nicht."

Diese Aufgabe, die so dringend wiederbesetzt werden muss, ist ein Ehrenamt. "Mehr als eine Aufwandsentschädigung gibt es nicht", sagt der Mitgründer des Projektes.

Der alte Schafstall von 1750 am Nuddelhof in Fintel war ein Domizil der Kinderakademie. Dort und auf dem Heimathausgelände könnte es wieder losgehen.
Foto: TOM KREIB      

Es macht den Naturfreund traurig, wenn von der früher erfolgreichen Arbeit nur noch die 17 Tafeln mit Informationen über die heimische Flora und Fauna übrig bleiben. Die sind in und um Fintel ein sichtbarer Beleg, wie sich Kinder Wissen über die Natur aneignen und selbst vermitteln können. "Wo sind die Menschen, die sich für eine so wichtige Aufgabe begeistern können?" In der heutigen Zeit sei es wichtiger denn je, Kinder in der Natur zu unterrichten und sie für ihre Umwelt vor der Haustür zu begeistern. "Die Kinderakademie darf nicht sterben", appelliert Schmidt an potenzielle Mitstreiter.
Wer sich für das Ehrenamt interessiert, kann sich umgehend und direkt an Hans-Joachim Schmidt unter Telefon 04265/496. Neben Narurpädagoginnen und -pädagogen werden auch noch Freiwillige gesucht, die sich um das Biotop hinter dem Heimathaus kümmern. "Das kann der Verein nicht alleine leisten", so Schmidt. Es würde sich lohnen, dieses Paradies schonend auf Vordermann zu bringen.




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